Die Notwendigkeit einer professionellen E-Mail-Adresse (nicht nur für Unternehmen)

Die Notwendigkeit einer professionellen E-Mail-Adresse (nicht nur für Unternehmen)

Ihre E-Mail-Adresse entspricht einer Visitenkarte im Internet und ist ein entscheidender Teil Ihrer Online-Identität und Seriosität.

So ist es für mich immer wieder erschreckend zu sehen, dass beispielsweise ein Malermeister auf seinem Fahrzeug zwar eine eigene Website-Adresse angibt, aber bei der E-Mail-Adresse auf kostenlose Dienste zurückgreift. „malermeister_mueller@gmx.de“ oder ähnliches wirkt aus meiner Sicht ganz einfach unseriös und ist auch absolut nicht notwendig. Besonders, wenn er ohnehin schon über eine Website-Adresse (Domain) verfügt. Getoppt wird das dann nur noch durch die kreative Botschaft „Alles aus einer Hand!“.

Wenn ich die Website-Adresse „malermeister-mueller.de“ ohnehin schon habe, so ist es ein leichtes, auch eine dazu passende E-Mail-Adresse zu verwenden, wie etwa „info@malermeister-mueller.de“. Ich kenne kein Webhosting-Paket, in dem nicht bereits mindestens ein E-Mail-Postfach enthalten ist.

Durch eine eigene E-Mail-Adresse, die zu Ihrer Domain passt, profitieren Sie von zahlreichen Vorteilen:

  • Werbefreiheit
    Google-Mail & Co. durchsuchen automatisch Inhalte der Mails, um passende Werbung einzublenden
  • Unabhängigkeit von anderen E-Mail-Anbietern
    Wenn ein Anbieter von kostenlosen E-Mail-Diensten seinen Betrieb einstellt oder wesentliche Bestandteile ändert, sind Sie unter Umständen gezwungen, Ihre E-Mail-Adresse zu ändern oder einen anderen Anbieter zu verwenden. Dies kann zum Verlust wichtiger Kontakte führen.
  • Besserer Datenschutz
    Um die strengen Datenschutz-Regelungen der DSGVO einzuhalten, sollte Ihre E-Mail-Domain bei einem europäischen Anbieter liegen. Dies können Sie bei vielen kostenlosen Dienste nicht beeinflussen.

Fazit:

Professionelle E-Mail-Adressen sollten sowohl für Selbstständige als auch für Unternehmen und Privatpersonen selbstverständlich sein. Das gilt sowohl für den Text vor dem „@“ als auch für den dahinter. Oder würden Sie sich über eine Absage wundern, wenn Sie sich per E-Mail auf ein Stellenangebot beworben haben, und dazu Ihre E-Mail „imperator-maximus@web.de“ verwendet haben?

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